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2. Platz beim Publikumspreis des Dt. Engagementpreises

Die Bürgerstiftung Rheinviertel hat den zweiten Platz beim Publikumspreis des Deutschen Engagementpreis 2010 errungen. Mit 13.854 Stimmen liegt die Bürgerstiftung nur knapp 300 Stimmen hinter dem Erstplatzierten, Ali Dougan von der Alevitischen Jugend e.V. "Wir sind überglücklich, dass unsere regionale Stiftung diese große Aufmerksamkeit findet und uns so viele Menschen ihre Stimme gegeben haben," so Dechant Dr. Wolfgang Picken, Stifter und Vorsitzender der Bürgerstiftung Rheinviertel.

 

Der Preis setzte ein Signal dafür, wie wichtig bürgerschaftliche Initiativen im sozialen Nahraum sind. Er würdige, dass die Bürgerstiftung Rheinviertel dafür in besonderer Hinsicht bundesweit Vorreiter und Vorbild ist, so der Vorsitzende weiter. "Die Auszeichnung gilt unseren vielen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrem Herz und ihrem Einsatz die zahlreichen Projekte und Initiativen im Rheinviertel ermöglichen," sagt Picken.

 

Dr. Hanns-Christoph Eiden, der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Rheinviertel, nimmt die Ehrung bei der Preisverleihung in Berlin entgegen. Dechant Picken ist wegen einer Trauung verhindert. "Es motiviert uns für unsere weitere Arbeit, dass wir in dieser Weise Anerkennung erfahren. Besonders die enorme Unterstützung beim Voting im eigenen Viertel zeigt, wie groß der Rückhalt ist, den die Stiftung in allen Teilen der Bevölkerung findet. Das bestärkt uns." "Es zeigt,", so Eiden weiter, " wie sehr erwünscht Engagement aus dem kirchlichen Bereich heraus ist und welche Impulse daraus für das Gemeinwesen entstehen." Zahllose Bürger des Rheinviertels hatten um Stimmabgaben für die Bürgerstiftung geworben. Besonders die Jungstiftler hatten alle denkbaren Kontakte im Internet bemüht, um für Stimmen zu werben. "Diese Aktivitäten rund um das Voting waren besser als jede Werbekampagne," so Picken weiter, "Es herrschte das reine Klickfieber!"

 

Die Bürgerstiftung Rheinviertel hatte sich für den Deutschen Engagementpreis nicht beworben. Im Herbst hatte sie überraschend von ihrer Nominierung für den Publikumspreis durch die Jury erfahren. Die Stiftung wurde 2005 gegründet. Als Initiative von Bürgern für Bürger unterhält sie drei Kindergärten, ein Familienzentrum, ein Jugendzentrum, zwei Integrierte Hospize im Altenheim, einen ambulanten Hospizdienst und ein Bürgergrab. Darüber hinaus fördert sie zahlreiche weitere Initiativen. In die Stiftungsaktivitäten sind bisher 1200 Bürger eingebunden. Die Bürgerstiftung Rheinviertel wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2009 erhielt sie den Altenheim-Zukunftspreis für ihre Integrierte Hospizarbeit. Im gleichen Jahr gehörte sie auch zu den Hauptpreisträgern des Robert-Jungk-Preises.

 

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