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Archiv 2011

Grandioser Benefiz-Klavierabend für den Um- und Ausbau des Sonja-Kill-Kindergarten von Heilig Kreuz

Martin Stadtfeld begeistert in der Telekom-Zentrale mehr als 400 Klassik-Fans

Mit „Standing Ovations“ verabschiedeten am Samstagabend mehr als 400 Freunde und Förderer der Bürgerstiftung Rheinviertel den Starpianisten Martin Stadtfeld nach seinem Benefizkonzert in der Telekom Zentrale an der Friedrich-Ebert-Allee. Schien die Stimmung nach Franz Listz’ Bearbeitung von Richard Wagners „Isoldes Liebestod“ zum Abschluss des Abends schon auf dem Höhepunkt , löste Stadtfeld mit Sergei Prokofjews „Toccata in D-Moll“ als Zugabe einen wahren Jubelsturm aus. „Dieser Abend wird den Gästen immer in Erinnerung bleiben. Martin Stadtfeld hat die hochgesteckten Erwartungen mit seinem virtuosen Spiel noch übertroffen“, freute sich der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Dechant Dr. Wolfgang Picken.

Dechant Dr. Picken, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Rheinviertel, dankte dem Künstler und allen, die zum Zustandekommen und Gelingen des Benefiz-Abends beigetragen hatten, und lud noch zum Zusammensein ein. So nutzten viele - auch einige ganz junge  - Besucher die Gelegenheit mit dem einladend lächelnden Martin Stadtfeld ins Gespräch zu kommen. In offener wie familiärer Atmosphäre tauschten die Konzertbesucher ihre Eindrücke aus und wurden dabei rundum mit gestifteten Getränken und kleinen Speisen versorgt. Dabei zeigte der engagierte Einsatz der vielen jugendlichen Helfer, dass die Idee der Stiftung durch das Zusammenspiel der Generationen getragen wird und „die Gabe zu geben“ viele Gesichter hat. Neben dem wichtigen finanziellen trägt auch das zeitliche und kreative Engagement wesentlich zur Zielerreichung bei. Wie gut alles zusammenpassen kann, zeigt das Projekt, zu dessen Gunsten Martin Stadtfeld seine Kunst an diesem Abend dargeboten hatte: Der Kindergarten im Hoch-Kreuz-Viertel, der zu einem integrativen Kindergarten ausgebaut werden soll, hat bereits einen psychomotorischem Schwerpunkt und sein Bestehen wird seit 2005 durch die Stiftung der Eheleute Kill - im Gedenken an ihre verstorbene Tochter Sonja, deren Namen er trägt – gesichert.  Die Einrichtung soll in eine drei-gruppige integrative Kindertagesstätte für 45 Kinder von null bis sechs Jahren, mit und ohne Behinderung umgebaut werden. Der Um- und Ausbau der Kindertagesstätte kostet rund eine Million Euro und wird zur Hälfte durch öffentliche Fördermittel gedeckt. Der psychomotorische und heilpädagogische Aspekt fließt in die Raumplanung ein und ist zentraler Bestandteil der Architektur. Der Raum wird so zum „dritten Pädagogen“, der mit Kriechtunnel, Höhlen, Röhrenrutschen und Wellentreppen individuelle und gemeinsame Frühförderung erlaubt. Neben dem interdisziplinären Austausch ist die gemeinsame Planung der Förderung mit den Eltern wesentlicher Bestandteil des integrativen Konzepts.

Martin Stadtfeld ist es ein großes Anliegen, Kindern und Jugendlichen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. Auch im Rahmen des Benefizkonzerts für die Bürgerstiftung Rheinviertel nahm er sich Zeit für ein persönliches Gespräch mit Jugendlichen aus dem Rheinviertel. Er erzählte sehr offen über seinen künstlerischen Werdegang, sein Leben als Pianist (150 Tage pro Jahr auf Tournee im In- und Ausland) und diskutierte mit ihnen über die Werke seines Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach. Nach dem Konzert, dem auch seine Familie samt Großvater beiwohnte, nahm sich der weltberühmte Bach-Interpret viel Zeit für die Besucher und schrieb fleißig Autogramme – ganz im Sinne des Slogans der Bürgerstiftung: „Die Gabe zu geben.“

 

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Fotos: Till Eitel, www.eyetill.com