Kinder beim hämmern

Kindertagestätten

Kindertagesstätte St. Georg

Die Kindertagesstätte St. Georg im Stadtteil Plittersdorf wird von der „Bürgerstiftung Rheinviertel“ getragen. Sie ist Lebens- und Lernort für Kinder und ihre Familien in zwei Tagesstättengruppen von 0-3 Jahren mit jeweils 10 Kindern und eine Tagesstättengruppe von 3-6 Jahren mit 20 Kindern.

Die Einrichtung arbeitet mit Schwerpunkten im künstlerisch-kreativen Bereich und der Kleinkindpädagogik. Dies findet sich auch im dem außergewöhnliche Raumkonzept der Einrichtung wieder. Eingebunden in das Geflecht des Viertels und eng verknüpft mit derKath. Kirchengemeinde St. Andreas und Evergislus erfahren Kinder, Eltern und Familien hier liebevolle Begleitung und die Integration in ein funktionsfähiges soziales Umfeld.

News aus St. Georg

Konzept

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Abgestimmt auf die frühkindliche Entwicklung bieten wir ein speziell auch auf die unter Dreijährigen abgestimmtes Konzept

"Kreativ die Welt erforschen und gestalten."

Den künstlerisch-kreativen Schwerpunkt verstehen wir als integralen Bestandteil im Gesamtgeschehen des Kitaalltages, er findet sich in jedem Raum und in der Grundhaltung wieder. Die Kinder werden erfahrungsgemäß auf diese Weise besonders in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gefördert. Kreativität wird in ihrer Bedeutung für die Entwicklung kindlicher Lern- und Bildungsprozesse wahrgenommen und unterstützt. Ausgangspunkt aller kreativen Prozesse ist die sinnliche Wahrnehmung, daher wird gerade in den U 3 - Gruppen auf die Bereitstellung unterschiedlichster Sinneserfahrungen in den Gruppenräumen und dem Außengelände geachtet.

Ausgehend von diesem Schwerpunkt fördern wir die Wachsamkeit der Sinne, den Sinn für Schönheit und die Gabe zur Fantasie. Die Kinder werden zum Selbstausdruck der vorhandenen Ressourcen angeregt. Um das hinreichend ermöglichen zu können, achten die Pädagoge/Innen darauf, dass es umfangreichen Raum für kreative Gestaltungsprozesse gibt.

Im Mittelpunkt steht hier sicher unser Atelier. Hier finden die Kinder einen Trocken-, und Nasskreativbereich, eine große Wandstaffelei, ein Werktisch und einen Wasserbereich. Vielseitige, offen präsentierte Materialien stehen den Kindern zur Verfügung und regen zur freien Gestaltung an.

Raumgestaltung und Frühkindliche Pädagogik

"Räume wirken! Aber kann man Räume wirklich so bilden, dass Sie bilden?" Angelika von der Beek, Matthias Buck, Annelie Rufenach – Kinderräume bilden

Diese Frage stellen sich Angelika von der Beek, Matthias Buck, Annelie Rufenach in ihrem Buch `Kinderräume bilden´. Wir können diese Frage für uns mit Ja beantworten.

Kita für Unterdreijährige

Raumhohe Podestlandschaften mit Höhlen, Kriechtunneln, Schwalbennestern, Holzhäuschen, schrägen Ebenen und Wellentreppen laden zum kreativen Ausprobieren ein. Waschrinnen bieten den Kindern verschiedenste Matscherfahrungen. Unterschiedliche Bodenbeläge wie Kokos, Sisal, Holz, Kork regen zur sinnlichen Wahrnehmung an und ermöglichen größtmögliche Entwicklung. Ein wichtiger Bereich unserer Pädagogik ist die Förderung und Bedürfnisorientierung von unter dreijährigen Kindern. Der Heilpädagogische Ansatz findet sich in unserer räumlichen Gestaltung und personellen Profession wieder und gibt uns viele Hinweise für eine optimale Förderung.

In jeder Gruppe gibt es z.B. eine Schaukelbalkenanlage, an der verschiedene Schaukelelemente, wie Hängematten, Schaukelbretter und Kokosfender aufgehängt werden können, um das vestibuläre System der Kinder als Bezugssystem anzuregen. Die Schlafräume der Gruppen sind sehr einladend und gemütlich gestaltet. Verschiedene Ebenen und natürliche Raumteilungen bieten Ruhe und schaffen Raum im Raum. Bei uns gibt es keine Gitterbettchen, sondern eine einladende, stimmige Umgebung, die zum Schafen und Ausruhen anregt. Neben den Gruppenräumen bieten wir den Kindern unter 3 Jahren noch weitere Erlebnis- und Erfahrungsräume an. Ein Kinderrestaurant regt zum Genießen ein und ermöglicht den Kontakt zu allen Kindern der Einrichtung.

In den offen gestalteten Spielfluren, die motorische und wahrnehmungsanregende Spielmaterialien darbieten, können sich die Kinder ebenfalls aufhalten. Eine bewusst unterschiedliche Gruppengestaltung bietet den Kindern immer wieder neue Möglichkeiten.

Kita für Kinder von 3-6 Jahren

Gruppenraum/Funktionsräume

Unsere hochwertige räumliche und konzeptionelle Pädagogik setzten wir auch in der Förderung der Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren um. Neben einem großzügig ausgestatteten Gruppenraum bieten wir den Kindern besonders im Ü3-Bereich spezielle Funktionsräume. Kindgerechte Erfahrungsräume mit Naturhölzern und riesengroßen Holzbausteinen regen zu ersten naturwissenschaftlich-mathematischen Erfahrung. Zauberkästen werden zur Bewegungslandschaft, schaffen Spielatmosphäre und ermöglichen so modernen Bildungsansätzen Rechnung zu tragen.

Neben den Gruppenpädagogen werden die Kinder in diesen Räumen pädagogisch durch speziell ausgebildete Erzieherinnen (Gruppenübergreifende Kräfte) begleitet. Es besteht ein enger Austausch und Kontakt unterhalb des Personals, so dass sich die verschiedenen Angebote ergänzen und den Kindern unterschiedliche Bezugspersonen zur Verfügung stehen. Diese Räume dienen auch immer als Treffpunkt aller Kinder und bieten so ein großes soziales Lernfeld.

Kurz gesagt - Unsere Einrichtung ist etwas ganz Besonderes und einmalig in der Umgebung.

Religionspädagogischer Aspekt

Einen zentralen Stellenwert für unsere Einrichtung hat die christlich-religiöse Erziehung der Kinder. Sie ist die Grundlage des Alltags in der Einrichtung und durchwirkt alle Bereiche des pädagogischen Handelns. Sie orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Das heißt, sie beginnt nicht erst, wenn religiöse Themen angesprochen werden, sondern zeigt sich schon in der Art des Umgangs untereinander, der Gestaltung des Jahres und des Lebensraumes Kindergarten. Religion und Alltag gehören für uns zusammen.

Den Kindern wird ein besonderes Verständnis vom Wert des menschlichen Lebens und der Schöpfung vermittelt. Sie erfahren vom Gott der Liebe und dürfen sich so als geliebte und geborgene Menschen fühlen.

Die Gestalt Jesu und viele religiöse Vorbilder und Gleichnisse bieten ihnen Orientierung für ihre eigene geistige und seelische Entwicklung. Das Vorbereiten und Feiern christlicher Feste vermittelt den Kindern die Bedeutung von Gemeinschaft und erschließt ihnen den Horizont unserer abendländisch-christlichen Kultur. Zur religiösen Erziehung in der Einrichtung gehört auch die Beschäftigung mit anderen Religionen und Traditionen.

In diesem Kontext werden wir von unserem Pastoralreferenten Herr Vilain in der relgionspädagogischen Arbeit unterstützt und begleitet. Unser pädagogisches Personal durchläuft einmal im Quartal eine religionspädagogische Schulung. Weiterhin gestalten wir einen Kleinkindergottesdienst einmal im Monat mit, der für alle Eltern im Rheinviertel offen ist.

Außengelände

Unser naturnahes Außengelände fügt sich in unser räumliches Konzept der Einrichtung ein. Ein Kletterberg bietet verschiedene Ebenen zum Hochklettern an. Hier finden die Kinder integrierte Kletterbäume, eine kreativ gestaltete Natursteintreppe und einen großen Mosaikdrache, der sowohl als Murmelbahn, als auch als Wasserlauf verwendet werden kann. Natürliche Bewegungsanlässe durch verschieden Ebenen, integrierte Kletterlandschaften, Fahrzeugwege und eine Vogelnestschaukel stehen den Kindern hier zur Verfügung. Eine Verbindung der unterschiedlichen Altersansprüche von U3 und Ü3 ist uns auch durch eine Schwerpunktgestaltung in der sinnlichen Wahrnehmung gelungen. Hier stehen den Kindern unter anderem ein Wahrnehmungspfad, eine Wasserspielbereich und ein großer Sandspielbereich zur Verfügung.

Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern

Die Eltern der Kinder sind in der Einrichtung willkommen und werden als Experten für ihr Kind angesprochen. Dies ist die Grundlage der vertrauensvollen und umfassenden Zusammenarbeit und der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Schon beim Informations- oder Aufnahmegespräch erhalten die Eltern Informationen über Aufgaben, Ziele, Angebote und Besonderheiten der Einrichtung und des Netzwerkes.

Sie erhalten in regelmäßigen Abständen Auskünfte über den Entwicklungsstand mithilfe der aufgezeichneten und ausgewerteten Beobachtungen und planen gemeinsam mit den ErzieherInnen die weitere Betreuung und Förderung des Kindes. Die Eltern werden bei Erziehungsfragen unterstützt und beraten. Die Erziehungspartnerschaft wird auch deutlich in der Mitgestaltung des pädagogischen Alltags. Die Eltern arbeiten bei Planung und Durchführung von Festen und Aktivitäten aller Art (Ausflüge, Besichtigungen, Raumgestaltungen...) mit.

Sicherung von Entwicklung der Professionalität

In unserer Einrichtung arbeitet ausschließlich pädagogisch qualifiziertes Personal. Die Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an pädagogischen und religionspädagogischen Fortbildungen teil. Die pädagogische Arbeit wird kontinuierlich in regelmäßigen Teamsitzungen ausgewertet und evaluiert.

Frühprävention/Früherkennung

Es besteht die Möglichkeit der frühzeitigen individuellen Förderung bestimmter Begabungen. Die spezifische Ausrichtung der einzelnen Kindergärten im Netzwerk mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten (Psychomotorik, Musikpädagogik, Bilingualität, Sozialintegration, Künstlerisch-Kreative Erziehung, Kleinkindpäagogik) bietet ein breites Spektrum an Förderungsmöglichkeiten.

Die in den einzelnen Schwerpunkten qualifizierten Fachkräfte können Begabungen feststellen und schon die Kleinsten fördern, gegebenenfalls auch durch den Wechsel in eine andere Einrichtung. Weiterhin ist die Früherkennung in unserer Arbeit ein sehr wichtiger Aspekt und Förderhintergrund. Ein unserem pädagogischen Team, mit verschiedenen pädagogischen Ausrichtungen, wie z.B. der Heilpädagogik, kann ein früher Förderbedarf bzw. Förderschwerpunkt festgestellt und in der Einrichtung umgesetzt werden, sowie wir an Therapeuten, Ärzte, Pädagogen bedarfsgerecht weitervermitteln werden. Zudem nimmt hier die Beratung und Begleitung der Eltern einen wichtigen Stellenwert ein.

Team

Leitung der Einrichtung:
Eva Kürten – Erzieherin, Pädagogik der frühen Kindheit i.A.

Drachenhöhle (U3):
Katharina Hähr – Erzieherin, Kunstpädagogin, Pädagogik der frühen Kindheit i.A. (Gruppenleitung)
Marita Schulze - Sozialpädagogin (Zweite Fachkraft)
Laura Beissel – Erzieherin im Anerkennungsjahr (Jahrespraktikantin)

Fuchsbau:
Doris Düßdorf – Erzieherin, Zusatzausbildung in Klangmassage nach P. Hess (Gruppenleitung)
Cynthia Weinreis - Sozialassistentin

Rittersaal:
Angelika Frey – Erzieherin, Montessori-Diplom (Gruppenleitung)
Anne Euler -Erzieherin , Montessori-Zertifikat (Ergänzungskraft)
Anna Lenz – Sozialpädagogin (Ergänzungskraft)

Übergreifende Fachkräfte:
Stefanie Otto - Erzieherin, Kindergartenfachwirtin, Betriebswirtin für soziale Berufe
Magarete Lohmar – Kinderpflegerin, Kunstpädagogin

Übergreifende U3-Fachkraft:
Bettina Oebels - Kinderkrankenschwester

Kontakt

Sie erreichen das Team unter der Leitung von Frau Kürten unter:

St. Georg Kindergarten
Kreisauer Straße 2
53175 Bonn
Telefon: 0228 93797050
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Kita befindet sich in der Trägerschaft der
Bürgerstiftung Rheinviertel

Hardtstraße 14
53175 Bonn
Telefon: 0228 373240
Fax: 0228 378023

Öffnungszeiten/ Bürozeiten

Montags – Donnerstag von 7.30 Uhr - 17 Uhr
Freitags von 7.30 Uhr - 16.30 Uhr

Schließzeiten

Sommerferien: 3 Wochen
Herbst- oder Osterferien: 1 Woche
Weihnachten - Neujahr: geschlossen
Konzeptionstage und Betriebsausflüge: Optional

Platzangebot

Wir bieten 20 Plätze für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und 20 Plätze für Kinder im Altern von 4 Monaten bis 3 Jahren. Über das Anmeldeverfahren sowie die Aufnahmekriterien informieren wir sie gerne persönlich.

Anmeldeverfahren

Über die Belegung der zum Ende des Kindergartenjahres frei werdenden Plätze entscheidet der Träger zusammen mit der Kindergartenleiterin bis zum 31. März jeden Jahres. Der Rat der Tageseinrichtung hat folgende Kriterien für die Aufnahme von Kindern vereinbart:

  • Katholische Kinder, die in der Gemeinde wohnen oder deren Eltern im Rheinviertel berufstätig sind dem Alter entsprechend
  • Kinder, die einen Tagesstättenplatz benötigen
  • Kinder, deren Geschwister gleichzeitig die Einrichtung besuchen

Über das Anmeldeverfahren informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.